22.01.2024 in Kommunalpolitik von SPD-Ortsverein Tübingen

SPD Tübingen nominiert Kandidat*innen für die Kommunalwahl

 
Florian Burkhardt, Dr. Gundula Schäfer-Vogel, Florian Zarnetta, Nathalie Denoix (v.l.n.r.)

Der SPD-Ortsverein Tübingen hat auf seiner Mitgliederversammlung am Samstag, den 20. Januar 2024 in der Aula Uhlandstraße seine Kandidat*innen für die Gemeinderats- und Kreistagswahl nominiert.

Das SPD-Spitzenduo für die Tübinger Gemeinderatswahl bilden Florian Zarnetta (24, Platz 1) und Nathalie Denoix (34, Platz 2). Zarnetta hat letzten Sommer seinen Master in Oxford abgeschlossen und arbeitet nun als Projektleiter beim Baden-Württembergischen Handwerkstag. Seit zwei Jahren ist er Co-Vorsitzender des Tübinger SPD-Kreisverbands, der jüngste Kreisvorsitzende in Baden-Württemberg. Denoix ist Lehrerin an einer Gemeinschafsschule und Mutter zweier Kinder im Grundschul- und Kindergartenalter. Durch ihren beruflichen und familiären Hintergrund ist sie mit den Bedürfnissen junger Familien in Tübingen bestens vertraut.

Auf das Spitzenduo folgt Heinrich Riethmüller (68, Platz 3), Mitinhaber der Osianderschen Buchhandlung. Mit Ingeborg Höhne-Mack (73, Platz 4), Gerhard Neth (66, Platz 5) und Andrea Le Lan (64, Platz 6) bewerben sich drei der amtierenden Gemeinderät*innen auf ein neues Mandat.

Dr. Gundula Schäfer Vogel (52, Platz 1) ist mit ihrer Wahl zur Sozialbürgermeisterin aus dem Gemeinderat ausgeschieden und bewirbt sich nun auf einen Sitz im Kreistag. Gemeinsam mit Florian Burkhardt (31, Platz 2), dem derzeit jüngsten Mitglied des Kreistags, bildet sie das SPD-Spitzenduo für die Kreistagswahl im Tübinger Wahlkreis I. Auch Schäfer-Vogels Amtsvorgängerin, Dr. Daniela Harsch (41) bewirbt sich von Listenplatz 3 erneut auf ein Kreistagsmandat.

Die Versammlung nominierte insgesamt 40 Personen für die Gemeinderatswahl und 33 Personen für die Kreistagswahl. Beide Listen sind abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt. Alle Kandidierenden erhielten mit sehr guten Wahlergebnissen die starke Unterstützung der Mitglieder.

„Wir machen Tübingen ein starkes und vielfältiges personelles Angebot“, so Daniel Gruner (23), Vorsitzender des Tübinger SPD-Ortsvereins. „Von jungen, motivierten Persönlichkeiten bis hin zu erfahrenen Kommunalpolitiker*innen findet sich auf unseren Listen ein breites Spektrum engagierter Tübinger*innen. Den insgesamt fünfzig Kandidierenden bin ich für ihren Einsatz sehr dankbar“, so Gruner weiter.

Bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 wird der Gemeinderat der Stadt Tübingen und der Kreistag des Landkreises Tübingen neu gewählt. Die bisherigen SPD-Gemeinderät*innen Dr. Martin Sökler, Dr. Ute Leube-Dürr, der nachgerückte Werner Walser sowie die SPD-Kreisrätin Uta Schwarz-Österreicher verzichten auf eine erneute Kandidatur. Kreisrat Dr. Andreas Weber tritt aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht mehr auf den vorderen Plätzen an.

 

Hier finden Sie die vollständigen Listen der SPD Tübingen zu den Kommunalwahlen 2024.

23.10.2023 in Kommunalpolitik von SPD-Ortsverein Tübingen

Gundula Schäfer-Vogel bewirbt sich als Bürgermeisterin

 
Gundula Schäfer-Vogel

Die Stadträtin Dr. Gundula Schäfer-Vogel teilt mit: „Gestern habe ich meine Bewerbung auf die Stelle einer Beigeordneten im Fachbereich 01 bei der Stadt Tübingen eingereicht.“ Die Vorsitzende Richterin am Landgericht Rottweil, verwitwete Mutter dreier Kinder, die langsam erwachsen werden, möchte sich beruflich um- und neuorientierten. Sie reizen die enormen Gestaltungsmöglichkeiten in diesem großen Dezernat. „Besonders liegt mir am Herzen, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreative Lösungen für den dramatischen Fachkräftemangel in Kinderbetreuung und Pflege zu erarbeiten, einen Tübinger Weg, wie die Stadt ihn bei anderen Herausforderungen schon mehrfach gefunden hat.“ Im Bereich Migration will Schäfer-Vogel insbesondere die Integration in den Arbeitsmarkt deutlich beschleunigen. Dazu strebt sie die Zusammenarbeit des Ausländeramts mit anderen Akteuren, etwa dem Jobcenter und sozialen Diensten an. Trotz enger werdender finanzieller Spielräume soll ein vielfältiges Kulturangebot erhalten und noch ausgeweitet werden. Der Sport darf nicht vernachlässigt werden, weil Sport Teilhabe ermöglicht und für die Gesundheitsprävention zentral ist. „Die Jugend müssen wir besonders im Blick behalten, sie braucht Räume zur Entfaltung und Entwicklung.“ Als Juristin bringt Schäfer-Vogel das richtige Handwerkszeug für diese Position mit: „Zuhören, zwischen verschiedenen Positionen vermitteln, abwägen und dann entscheiden ist mein tägliches Brot.“ Sie setzt dabei auf einen kommunikativen, wertschätzenden Führungsstil, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, zu gewinnen und zu halten. Schäfer-Vogel ist sich sicher, dass nur so Verwaltung im Dienst und zum Wohle der Bürgerschaft gelingen kann.

30.08.2023 in Kommunalpolitik von SPD-Ortsverein Tübingen

Pressemitteilung: SPD Tübingen und Jusos Tübingen fordern Boris Palmer zur Absage seines Auftritts in Budapest auf

 

Der SPD-Ortsverein Tübingen sowie der Juso-Kreisverband Tübingen äußern deutliche Kritik an der Entscheidung von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, trotz breiter Kritik an einer Veranstaltung eines rechtsgesinnten Thinktanks in Ungarn teilnehmen zu wollen. Neben zahlreichen Stimmen aus Politik und Gesellschaft hat sich nun auch Prof. Reinhard Johler, Kulturwissenschaftler an der Uni Tübingen und Experte für Osteuropa, kritisch zum Mathias-Corvinus-Collegium in Budapest geäußert.
„Die vergangenen Tage haben Boris Palmer ausreichend Gelegenheit geboten, seine Entscheidung zu überdenken", betont Daniel Gruner, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Tübingen. "Viktor Orbán äußert öffentlich seinen Wunsch, Ungarn in eine illiberale Dem okratie umzugestalten, und verfolgt einen zunehmend autoritären Regierungsstil. Seine rechtsnationale Politik hemmt seit Jahren die Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene, insbesondere in den Bereichen Migration und Asyl“, fügt Gruner hinzu. „Das Mathias-Corvinus-Collegium dient Orbán als Kaderschmiede. Dass Palmer dort nach wie vor auftreten will, wirft die Frage auf, inwiefern er Orbáns politische Positionen teilen könnte."
Louis Renz, Vorsitzender des Juso-Kreisverbands Tübingen, ergänzt: „Spätestens seit Dienstag kann Boris Palmer nicht mehr damit argumentieren, von den Hintergründen nichts gewusst zu haben. Er muss sich darüber im Klaren sein, dass Viktor Orbán versuchen wird, politisches Kapital aus seinem Auftritt zu schlagen. Nach der Debatte der letzten Tage wird er später nicht behaupten können, lediglich instrumentalisiert worden zu sein. Palmer muss die politische Bedeutung seiner Entscheidung begreifen und darf nicht den Eindruck erwecken, Orbáns rechter Agenda in die Hände spielen zu wollen.“
Das Ziel von Palmers Ungarn-Reise ist der partnerschaftliche Austausch, insbesondere mit Unterjesingens Partnergemeinde Iklad. Die Tübinger SPD und die Tübinger Jusos verstehen darunter den Dialog mit der ungarischen Zivilgesellschaft und nicht das Anbiedern an Viktor Orbán. Daher fordern sie Boris Palmer nachdrücklich auf, seine Teilnahme an der Veranstaltung abzusagen.

17.08.2023 in Ankündigungen von Die SPD im Kreis Tübingen

Europa-Tag der SPD Tübingen mit EU-Kommissar Nicolas Schmit am 14. September

 

Europapolitik ist nur ein Thema für den Europawahlkampf? Ganz und gar nicht! Deshalb freuen wir uns Sie und Euch zu unserem Europa-Tag am 14. September einladen zu dürfen.

 

Ab 15:00 Uhr starten wir mit unserem Europa-Fest auf dem Platz vor der Westspitze Tübingen (Eisenbahnstraße 1). Mit Aktionen für Groß und Klein wollen wir an diesem Nachmittag feiern, über die Zukunft Europas sprechen und über die Europäische Union informieren. Mit Getränken und Snacks ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. 

 

Für den späten Nachmittag steht eine neue Ausgabe von Pizza & Politik an. In lockerer Atmosphäre haben junge Menschen bei einem Stück Pizza die Möglichkeit haben sich mit unserem Europa-Abgeordneten René Repasi auszutauschen. Los geht's um 17:30 Uhr.

 

Um 19:00 Uhr möchten wir Euch dann gemeinsam mit René Repasi herzlich zum Highlight des Tages einladen: Wir freuen uns sehr, dass Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, bei unserem Europa-Gespräch zu Gast sein wird. Die Veranstaltung im SAAL EINS der Westspitze Tübingen (Eisenbahnstraße 1) steht unter dem Thema "die europäische Säule sozialer Rechte". Genauso wollen wir mit Kommissar Schmit aber auch über die europapolitischen Themen ins Gespräch kommen, die Ihnen und Euch am Herzen liegen. Die vollständige Einladung hierzu kann hier eingesehen werden.

 

Wir würden uns freuen Sie und Euch am 14. September zu sehen!

31.07.2023 in Allgemein von Die SPD im Kreis Tübingen

Kreisverband verabschiedet Resolution: Individuelles Recht auf Asyl ist nicht verhandelbar

 
Foto von Julie Ricard auf Unsplash

Die Kreis-SPD betont die Wichtigkeit einer gemeinsamen und solidarischen EU-Asylpolitik. Die fehlende Einigkeit und ungleiche Lastenverteilung in Europa in den vergangenen Jahren hat zu einer Politik der Abschottung und Abschreckung geführt, die aus humanitären Gründen nicht tragbar und einer wertorientierten EU nicht würdig ist. Der von Mitgliedstaaten ausgehandelte Kompromiss ist daher ein wichtiger Schritt, auch wenn einzelne Aspekte darin nicht mit dem Idealbild sozialdemokratischer Asylpolitik vereinbar sind.

Martin Rosemann

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