Schavan ist weg. Die Probleme bleiben.

Veröffentlicht am 09.02.2013 in Allgemein

Ministerin Schavan ist weg, die Probleme bleiben aber. Eliteuniversitäten, Wirtschaftlich agierende Hochschulen und Probleme bei der Umsetzung der Bologna Reformen sind die Prädikate der Regierungszeit. Nun ist es an der Zeit wichtige Reformen für ein besseres Studium durchzusetzen.

Der Rücktritt von Schavan war folgerichtig, ihre Begründung hedoch fadenscheinig. Frau Schavan hat ihren Rücktritt mit dem Interessenskonflikt begründet, der entstehe, wenn sie als Wissenschaftsministerin gegen die Universität klagen würde. Weitaus warscheinlicher ist es jedoch das sie aufgrund ihres Fehlverhaltens in ihrer Dissertation zurückgetreten ist.

Über die Laudatio der Bundeskanzlerin auf Annette Schavan können sich jedoch die Schüler*innen und Student*innen in Baden-Württemberg nur wundern. In all den Jahren ist die Qualität der Bildung in Baden-Württemberg gesunken und einem Leistungsgedanken gewichen. Die grün-rote Landesregierung hat nun alle Hände voll zu tun um diese Missstände zu beheben.

Die designierte Wissenschaftsministerin Johanna Wanka muss nun in ihrer verbleibenden Zeit im Amt beweisen, das sie diesen Leistungsgedanken im Hochschulwesen abschaffen will. Bildung misst sich nicht an der Zeit, in der ein Abschluss erreicht wird, Bildung misst sich daran, wie die Qualität in der Lehre an Hochschulen ist.

(Lukas Kurz)

 

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